Unsere Hunde und Wir – Woche 52/2018

Das Jahr neigt sich den Ende zu und man denk, wo ist denn nur die Zeit geblieben. Aber erinnern wir uns zurück, was wir alles erlebt haben dieses Jahr. Wir zum Beispiel, hatten einen wunderschönen Urlaub an der Ostsee. Da wir das erste Mal in Polen waren, war es auch ein Abenteuer für uns und wir fühlten uns teils in die DDR Zeit zurückversetzt. Dort wird gebaut, das ist der Wahnsinn. Dort läuft aber auch die Zeit irgendwie ein wenig langsamer ab. Die Polen sind ein gemütliches Völkchen und sehr nett. Ihr Ruf eilt ihnen ja weit voraus und auch wir sind mit gemischten Gefühlen dorthin gefahren und haben uns gefragt, ob wir mit PKW zurückkommen. Die Sorge war unbegründet. Dort gab man sich viel Mühe mit der Sicherheit unseres Hab und Gut. Die Polen selbst lassen alles einfach draußen stehen, etwa Heizstrahler am Eiskaffee. Bei uns wäre das schon in der ersten Nacht weg :-). Für die Hunde war es ein freies Erlebnis. Überall konnte man problemlos die Hunde frei laufen lassen. Jagen sollte der Hund allerdings nicht. Wir hatten unsere eignen Wildschweine im Ort. Da war schon Vorsicht geboten. Aber auch die polnischen Hunde kamen uns dort ohne Herrchen entgegen. Anfangs ein komisches Gefühl, kamen sie doch bestens mit uns Touristen zurecht. In Polen wird kein Englisch oder Deutsch gesprochen. Die Hunde haben es da deutlich einfacher. Sie wussten immer, was der andere von Ihnen will. So eine Kommunikation ist schon toll….Ich kann jedem empfehlen sich Polen einmal anzuschauen. Vor allem mit Hund ist das Land eine Alternative, denn sie sind auch auf mehrere Hunde eingestellt und in Deutschland hat man mit 2 Hunden schon ein Problem.

Der Sommer dieses Jahr wird mir sicher in Erinnerung bleiben. Ich habe noch nie so wenig Rasen gemäht, wie in 2018. Noch nie so viel Wasser auf den Trainingsplatz geschleppt. Da wir nicht über einen Wasseranschluss verfügen, es nicht genug regnete, damit wir Wasser auffangen konnten und ich Angst hatte, das mir die vielen Pflanzen und Neuanpflanzungen eingehen, haben wir zeitweise täglich bis zu 70 Liter Wasser aufs Trainingsgelände gefahren. Die Wasseruhren liefen sicher dieses Jahr bei einigen Gärtnern und Hobbygärtnern heiß. Das Gute, für eine tolle Bräune brauchte man 2018 nicht in den Süden, die hatten wir schon im Mai. Da unser Trainingsgelände am Nordhang mit vielen Bäumen bestückt ist, hatte ich Glück mit dem Rasen. Einige mussten ja einen verbrannten Rasen in Kauf nehmen. Unserer sah tatsächlich größtenteils noch grün aus. Nur wachsen konnte er nicht 2018. Mein Glück 🙂

Unser größtes Projekt dieses Jahr, war der Bau einer Trainingshalle. Mit der dunkleren, nasseren Jahreszeit konnten wir sie nun schon ausgiebig testen und ich bin sehr glücklich, daß wir diesen Schritt gegangen sind. Auf diesem Wege möchte ich auch nochmal allen Helfern danken. Ohne Euch wäre es nicht möglich gewesen! Endlich wetterunabhängig trainieren und keine Stunden mehr absagen. Ein Luxus für unsere Branche.

Im Jahr 2019 soll nun endlich die Straße vorm Hundeplatz gebaut werden. Dies wird mit einigen Problemen für Euch einhergehen, denn es wird zeitweise nicht mehr möglich sein direkt bis zu uns zu fahren. Diesbezüglich bitte ich Euch um Geduld. Am Besten nehmt Ihr Kontakt mit mir auf, wo ihr am Besten das Auto abstellt. Aber in den paar Schritten zu Fuß bis zu mir, kann sich Euer Hund nochmal lösen. Es hat also auch etwas Gutes. Für alle die bisher an der Einfahrt mit dem Auto aufgesetzt sind, daß wird dann endlich behoben sein. Wir bekommen eine schöne breite Einfahrt von der Umgehung in die Bergstraße.

Ich werde nun noch ein wenig den Weihnachtsurlaub genießen, bereite die Veranstaltungen und Kurse für 2019 vor und zähle die Stunden bis zum Jahreswechsel. Für alle die ich am 31.12.18 zum Silvesterausflug nicht mehr sehe, rutscht gut rüber. Ich freue mich schon aufs Neue Jahr mit Euch.

Bis bald. Eure Katja Jähn

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